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Logopädie

Eine Sprachstörung, Sprechstörung oder Schluckstörung zu behandeln ist das Ziel der logopädischen
Therapie. Ursache dieser Störungen sind meist neurologische Erkrankungen, wobei hier der Schlaganfall an vorderster Stelle steht.
Frau Dorothee Drumm-Petzel, Logopädin
Frau Bettina Lang, Logopädin

Sprachstörung (Aphasie)

Die bedeutendste Einschränkung bei der Kommunikation erfahren Patienten mit einer Sprachstörung, da hier alle Teilbereiche der Sprache wie Sprachverständnis, Sprachäußerung sowie Lesen und Schreiben betroffen sind. Die Patienten sind so bei der Formulierung ihrer Wünsche und Bedürfnisse in besonderer Weise auf die Hilfe und das Verständnis ihrer Umgebung angewiesen. Wenn man versucht, sich in diese Lage zu versetzen, vergleichbar einem Auslandsaufenthalt in einem Land, dessen Sprache man gar nicht oder nur bruchstückhaft beherrscht, wird man merken, welche Schwierigkeiten sowohl Patient als auch Angehörige zu bewältigen haben.

Sprechstörung (Dysarthrie)

Patienten mit einer Sprechstörung sprechen aufgrund der motorischen Einschränkung undeutlich. Diese Patienten erleben es häufig, dass sie in ihrer Umgebung nicht mehr als vollwertig akzeptiert werden. Sie berichten oft, dass man sie für geistig behindert oder gar betrunken hält.

Schluckstörung (Dysphagie)

Isoliert oder in Kombination mit einer Sprach- oder Sprechstörung kann eine Schluckstörung bestehen. Bei diesen Patienten ist die Nahrungsaufnahme erschwert, in schweren Fällen sind sie sogar auf eine spezielle Ernährung mittels einer Magensonde angewiesen. Daneben kann es zu Komplikationen durch Aspiration von Nahrungsbestandteilen in die Atemwege kommen.

Bei der Behandlung aller beschriebenen Störungen ist die Einbindung der Angehörigen in den Rehabilitationsprozess ein besonders wichtiger Bestandteil der Therapie.

Kontakt:
Frau Dorothee Drumm-Petzel, Logopädin, Tel.: 07071/ 206-0
Frau Bettina Lang, Logopädin, Tel.: 07071/ 206-0


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