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Unsere Ziele
Das Deutsche Institut für Ärztliche
Mission e.V. (DIFÄM) ist eine Einrichtung für Gesundheitsarbeit
in der Einen Welt.
Es ist Fachberatungsstelle, medizinisches Hilfswerk und Träger der
Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus.
Gesundheit
erhalten, Krankheit lindern oder heilen, Lebensqualität trotz
schwerer Krankheit oder Behinderung fördern – für
diese Ziele der Gesundheitsarbeit setzen wir uns in allen unseren
Arbeitsbereichen ein, lokal und weltweit. Maßstab und Motivation
für unser Engagement ist die christliche Ethik mit ihrer
Herausforderung, für die Benachteiligten da zu sein |
Ein ganzheitliches christliches
Menschenbild ist Grundlage unserer Arbeit
Das DIFÄM wurde im Jahr 1906
von dem Stuttgarter Unternehmer Paul Lechler gegründet. Als sozial
engagierter protestantischer Christ wollte Paul Lechler durch das Institut
die Anliegen der weltweiten christlichen Gesundheitsarbeit bekannt machen
und fördern.
Grundlage unserer Arbeit ist das christliche Menschenbild. Wir handeln
im Vertrauen auf Gottes Zuwendung zur ganzen Welt, die in Jesus Christus
offenbar wurde und allem menschlichen Tun voraus geht. Wir tragen dazu
bei, Gesundheit zu erhalten sowie Krankheit zu heilen und zu lindern.
Unsere Arbeit gilt in besonderer Weise
den benachteiligten Menschen unserer Zeit.
Wir treten öffentlich ein für die Umsetzung der Menschenrechte
auf Leben und Gesundheit. Dabei nehmen wir den einzelnen Menschen mit
seinen Sorgen und Nöten genauso in den Blick wie die Gemeinschaft.
Wir verstehen unter Gesundheit und
Krankheit nicht nur das körperliche Befinden, sondern berücksichtigen
auch seelische, soziale, religiöse und wirtschaftliche Dimensionen.
Die Weitergabe von Wissen und
Werten und die Zusammenarbeit mit Menschen und Institutionen sind uns
wichtig
Wir führen fachliche Fortbildungen
durch und vermitteln christliche Werte innerhalb und außerhalb des
Instituts und Krankenhauses durch Schulungen, Vorträge und Seminare.
Durch unsere Bewusstsein bildende
Arbeit möchten wir Einzelne und Gemeinden, Menschen mit Einfluss
in Politik und Wirtschaft sowie Staaten motivieren, sich nach ihren Kräften
für die Gesundheit von benachteiligten Menschen einzusetzen.
Wir arbeiten eng mit kirchlichen und nichtkirchlichen Einrichtungen vor
Ort, in Deutschland und in anderen Ländern zusammen. Wir sind Teil
des weltweiten ökumenischen Netzwerks und kooperieren mit Vertreterinnen
und Vertretern anderer Religionen.
Das Institut fördert
die weltweite Gesundheitsarbeit
Die Arbeit des Instituts gliedert
sich in die folgenden Arbeitsbereiche: Fachberatung, Projektförderung,
Arzneimittelhilfe, Grundsatzarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Seminare
und Aids-Arbeitsgruppe.
Wir fördern und beraten Gesundheitsprojekte
in wirtschaftlich armen Ländern. Unsere Partner sind in erster Linie
Kirchen, kirchliche Werke und Gemeinden, aber auch nichtkirchliche Organisationen
und Gruppen.
Das Institut begleitet den Aufbau
von Gesundheitsprojekten durch Beratung und finanzielle Unterstützung.
Ein wichtiges Ziel der Hilfe ist, die Partner zu befähigen, sich
langfristig selbst zu helfen.
Der Dienst am kranken Menschen
steht im Mittelpunkt der Arbeit in der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus
und im „Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker“
Arbeitsschwerpunkte der Tropenklinik
Paul-Lechler-Krankenhaus sind Tropen- und Reisemedizin, Innere
Medizin, Geriatrie und Palliativmedizin. Fort- und Weiterbildungen verbessern
die Qualität der Krankenhausarbeit und steigern die Zufriedenheit
der Mitarbeitenden.
Im Mittelpunkt steht der Dienst am
kranken Menschen. Pflege, Therapie, Seelsorge und Beratung dienen der
Prävention und Gesundung beziehungsweise Stabilisierung sowie der
Vorbereitung auf die Zeit nach dem stationären Aufenthalt. Darüber
hinaus sind wesentliche Ziele der Arbeit, die Lebensqualität trotz
schwerer Erkrankung oder Behinderung zu erhalten und Leiden erträglicher
werden zu lassen. Diese Ziele können nur erreicht werden, wenn den
Patientinnen und Patienten mit einem hohen Maß an Zuwendung und
einfühlsamem Verständnis begegnet wird. Sterbende Patientinnen
und Patienten werden würdig begleitet.
Ein weiterer Arbeitsbereich ist das
„Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker“.
Es ist ein spezialisierter Pflegedienst zur Betreuung schwerkranker und
sterbender Menschen – insbesondere von Tumorpatienten – im
Landkreis Tübingen. Gemeinsame Träger sind das DIFÄM und
das Interdisziplinäre Tumorzentrum (ITZ) des Universitätsklinikums
Tübingen.
Vertrauen und Respekt prägen
die Beziehungen der Mitarbeitenden
Für den Umgang von Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern miteinander sind Vertrauen und Respekt sowie Berufsgruppen
überschreitende Teamarbeit unsere Leitlinien. Jede und jeder soll
ernst genommen und im Rahmen ihres/seines Zuständigkeitsbereiches
in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Aufgaben und Arbeit werden
gerecht verteilt.
Entstehende Konflikte sollen offen,
sachlich und unter gegenseitiger Wertschätzung ausgetragen werden.
In allen Arbeitsbereichen wird die
Gleichstellung von Frauen und Männern beachtet.
Die Organisationsstrukturen sind auf
diese Ziele hin optimal und klar erkennbar zu gestalten.
Menschlichkeit und Leistung
werden ausgewogen berücksichtigt
Wir sind uns bewusst, dass wir uns
in einem Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit, Barmherzigkeit und
Fürsorgepflicht bewegen. Menschlichkeit und Leistung werden ausgewogen
berücksichtigt. Mit Zeit und Geld gehen wir verantwortungsvoll um.
Wir wissen, dass die materiellen Reserven
begrenzt sind und berücksichtigen wirtschaftliche und ökologische
Gesichtspunkte in allen Arbeitsbereichen.
Als Christen sehen wir eine rein marktwirtschaftliche
Orientierung und das Gewinnstreben im Gesundheits- und Sozialwesen kritisch,
weil diese zu weiterer Benachteiligung der finanziell Bedürftigen
und Schwachen führen, denen unsere Solidarität und Aufmerksamkeit
gilt.
Der Qualitätssicherung in allen
Arbeitsbereichen wird ein großer Stellenwert beigemessen.
Wir handeln entsprechend unserer Verpflichtung,
Mittel und Spenden sachgemäß zu verwenden.
Das Recht auf Leben und
das Recht auf Gesundheit sind von den Vereinten Nationen als Menschenrechte
anerkannt – durch unsere Arbeit tragen wir zu ihrer Verwirklichung
bei.
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