MALARIA

Lebensgefahr Malaria!

Malaria ist weltweit eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt. Jährlich stirbt etwa eine Million Menschen an Malaria und auch unter Besuchern tropischer Länder gibt es weiterhin jedes Jahr Todesfälle. Malaria kommt vor in Afrika südlich der Sahara, in verschiedenen Teilen Asiens, im Westpazifik, in Papua-Neuguinea sowie in Zentral- und Südamerika, in Haiti, in der Dominikanischen Republik. Großstädte in Asien und Südamerika sind in der Regel malariafrei, während in Großstädten Afrikas ein Malariainfektionsrisiko besteht. Bei Aufenthalten in Höhen bis über 2000 Meter herrscht in der Regel kein oder nur ein geringes Malaria-Risiko.

Übertragung von Malaria

Vier verschiedene Malaria-Arten sind bekannt, wobei die gefährlichste Form die Malaria tropica ist. Ein Malaria-Erkrankter kann einen anderen Menschen nicht infizieren, außer über Bluttransfusionen und en gemeinsamen Gebrauch unsterlier Spritzen und Kanülen.
Malaria-Erreger werden durch weibliche Stechmücken der Gattung Anopheles während der Dämmerung und nachts bis zum Morgengrauen während des Blutsaugens übertragen.

Schutz vor Malaria

Ein Impfstoff gegen Malaria existiert noch nicht. Reisende können sich jedoch durch Maßnahmen schützen, die Moskitostiche verhindern können, sowie durch eine vorbeugende Einnahme von Malaria-Medikamenten. Der beste Schutz vor einer Malaria ist, Moskitostiche zu vermeiden, denn ohne Moskitostich keine Malaria. Wichtige medizinische Tipps zur Malaria-Übertragung und den Symptomen bei Malaria sowie den Schutz vor Malaria sind in unserem Informationsflyer Malaria detailliert beschrieben.
Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin (DTG) hat eine neue Leitlinie zu Malaria herausgegeben: Leitlinie Diagnostik und Therapie der Malaria (DTG, 2011).